theearthman-exploringindia---> Namaste

Willkommen auf meiner Seite!! Es folgen Berichte von
schönenkomischenschlimmenlustigen,
interessantenerwähnenswertentollenerschreckendentoppen,
herzzerreißendenentspannendenanspannendenaufrüttelnden,
wunderbarenkrassenunbeschreiblichenindischenaußergewöhnlichen............. Erlebnissen aus india.

Dienstag, 21. September 2010

AAAyooo ! (17.09.10)

Ich bin in Mysor, Stippvisite bei anderen Freiwilligen.
Die Dämmerung hatte schon eingesetzt als ich schlussendlich die andere Freiwillige treffe welche Schwierigkeiten beim Einchecken hatten da sie mit Indischen Freunden kamen. Nachdem diese Hürde überwunden wurde und sie ein Hotel besiedeln durften trafen wir uns so um 22 Uhr was für indische Verhältnisse schon etwas spät ist um noch auszugehen.
Wir enterten eine Bar und begannen mit einen leckeren Bierchen und unterhielten uns, was von außen betrachtet vermutlich wie ein Gespräch unter Experten aussah. Wie alte Haudegen welche schon alles durchgemacht haben. Welche die für Euch vermeintlich spannendsten Erlebnisse auslassen, da sie für sie so normal erscheinen! Wie für euch Das täglich Brot oder Das Müsli am Morgen, was wiederum für sie was ganz exotisches wäre.
Ok ich schweife ab. Aber hier kommt noch was, was möglicherweise für beide Seiten amüsierend erscheinen mag.

Also wir sitzen in der Bar in welcher auch Laute Musik gespielt wird, welche das Tanzbein unruhig schwingen lässt und ein Tanz eigentlich unvermeidlich ist. Warte, das Schild ist schwierig zu verstehen aber so wird das nichts mit dem Tanzen. “ Dancing on the Dancefloor is Not aloud”
Als wir dieses Schild entdeckten war auch schon das Putzlicht an. Glücklicherweise hatten die indischen Freunde auch schon ein anderen Club in Sicht welcher angeblich bis 2 Uhr morgens aufhaben soll was nach dem Gesetzt nicht erlaubt ist.
Aus den versprochenen fünf Minuten Fahrt wurde nichts. Wir saßen im Auto von einem der Freunde und waren auf der Suche wobei das sogenannte “Boozze” , Alkohol nicht fehlen darf. Während die ganze Mannschaft im Auto dem Fahrer einbezogen eine Brandy Flasche leerte wahren wir immer noch auf der suche und konnte den Club nicht finden obwohl wir gefühlte Tausend Fußgänger fragten, einen sogar ein bisschen mitnahmen und den Manager des Clubs ein paar mal anriefen. Ob das an dem Booze lag oder an anderen umständen kann ich nicht einschätzen, aber alle Faktoren haben zumindest einen Anteil
Nach weiteren runden drehen, stand der Manager oder ein Gehilfe auf der Straße und zeigte mit seinem Handy in Richtung eines etwa vierstöckigen Hotels dessen Namen ich nicht erinnere.
Die letzten Kurven. Hoch in den schätzungsweise dritten Stock. Wir stehen vor dem Club. nach dem der unerwartete Eintritt gezahlt wurde, was mich an die Wucherpreise in Deutschland erinnerte, und der Stempel auf der Arm gelandet war ging die Tür auf und ich stand in einem Hippen Club. Der Club schien bei den Afrikanern sehr beliebt zu sein, da der Großteil der tanz- und trinklustigen Besucher aus Afrika stammten und nur ein paar Indisch aussehende Besucher zu sehen waren (zu schweigen von den drei Weißen und den einzigen Blonden, blauäugigen Jungen in der Menge). ;-)
So gab es wieder ein Bierchen und nach ein paar Minuten Rumstehen ging es auf den Dancefloor ( das Tanzen war diesmal erlaubt). Nachdem ich eine Halbe Stunde den Floor heiß getanzt habe ging hier plötzlich auch die Putzbeleuchtung an und wir wurden aus dem Club gedrängt.
Wie ihr wahrscheinlich schon wisst hatten die Freunde schon eine AfterHouseParty in Sicht! Also ging es runter, ins Auto und ein Paar anderen Autos hinterher. Der Booooze durfte nicht fehlen!

Unter Wegs, voller Freude, jedoch schon mit Müdigkeit in Kopf ging es wieder einige Zeit hin und her.
Dann fuhr die Kolonne an ein paar Polizisten vorbei und plötzlich waren wir ganz vorne.
“ shit, die verfolgen uns, schau die sitzen auf einem Bike!” sagt der fahrer und drückt das Gaspedal voll durch. 500 Meter, ein paar kurven Später war plötzlich eine Straßenblockade. Der Fahrer ging in die Eisen, der Beifahrer Rennt raus und will die Blockade, welche höchstwahrscheinlich von den Polizisten gemacht wurde, wegräumen. Doch da kam auch schon eines Der Motorräder.
Glück gehabt dieses Motorrad gehörte zu unserer Kolonne. Anweisung: “ Licht aus und folge mir!”
So folgten wir ihnen ein paar Meter und bogen ab in eine kleinen Landweg.
Schock überstanden! Am Haus angekommen! Nun konnte weitergefeiert werden, jedoch war die Party eher eine art Barbecue ohne Musik da die Polizei nicht weit entfernt schien.
So entschieden wir uns zu fahren um woanders etwas zu essen. Es sollte wohl so kommen! Wir kommen an eine Kreuzung, eine Person am Straßenrand. Ein anderer springt aus dem Schatten und hat ein Gewehr in der Hand. “Ayooo!” Polizei! Jedoch schien die Polizei ganz umgänglich zu sein was vllt daran lag das sie auch schon ein Paar Bierchen in sich haben ( so schien es zumindest).

Nach einer halben Stunde Fahrerei waren wir dann am Ziel angekommen und nachdem ein paar ihre Mägen füllen konnten, fiel ich schlussendlich todmüde ins Bett nachdem ich mit viel Hilfe und Mühe den Torwächter vom Hotel aufwecken konnte.



Ein lieben Gruß,
Felix

Ps. Ich habe den Text geschrieben während ich mir AYO ( Sängerin) anhörte und habe es sonach ihren Namen genannt da es zu den Südinidschen Ausdruck passt.


hier noch ein paar Bilder: Mysor, Kerala, Ooty