theearthman-exploringindia---> Namaste

Willkommen auf meiner Seite!! Es folgen Berichte von
schönenkomischenschlimmenlustigen,
interessantenerwähnenswertentollenerschreckendentoppen,
herzzerreißendenentspannendenanspannendenaufrüttelnden,
wunderbarenkrassenunbeschreiblichenindischenaußergewöhnlichen............. Erlebnissen aus india.

Montag, 31. Mai 2010

Und jetzt? Wie geht es Weiter?

Gute Frage!!!
Ich werde Anfang Juni mein Projekt wechseln! Ich werde in das Projekt Lovedale oder anyana Trust gehen . Es ist auch eine Schule in welcher 30 Kinder zwischen 6 und 15. Es ist eine Art zuhause für diese Kinder. Das zuhause liegt in Angalapur, welches ein kleines Dorf ist, jedoch nur 25 km von Bangalores Zentrum entfernt ist. ( das Projekt Anyana kann ich leider noch nicht beschreiben)
Warum? Ja warum ich wechseln werde hat einige Gründe, auch wenn es insgesamt eine schöne Zeit in Kalkeri war. Ich habe mich in diesem Projekt zu eingeengt gefühlt da ich in den Projekt gelebt habe und ich immer das Gefühl hatte in meiner Arbeit zu leben und nie richtig entspannen konnte. Also ich habe im Kopf weitergearbeitet! Deswegen brauche ich einen Wechseln nach fünf Monaten an einer Stelle auch wenn ich noch nicht recht weiß was mich im kommenden Projekt erwartet. Gut, schlecht, besser, schlechter auf jedenfalls ANDERS.

Ein Lieben Gruß,
flex

Dienstag, 11. Mai 2010

Was macht der eigentlich??

Der schreibt immer über irgendwas aber ich weiß immer noch nicht was er eigentlich bis jetzt gemacht hat und was er gerade im Moment gemacht. Der hat mal irgendwas von eine Schule erwähnt oder?!

So oder so ähnlich könnte es vllt ein paar von euch ergehen, da ich bis jetzt wirklich noch nicht immer meine Haupttätigkeit geschrieben habe. Nun ich habe eine kleinen Text geschrieben welcher einen “normalen” Tag beschreiben soll:

Der Wecker klingelt mal wie viel zu früh! Es ist 6 Uhr. Die älteren Schüler sind schon lange wach und üben ihr Instrument. Tabla, Sitar, shenai, flute oder vokal. Ich fange meinem tag an indem ich eine Stunde lang Übungen mache welche den Körper fitt halten sollen. Kräftig und gelenkig bleiben ist das Motto. Also ich versuche zumindest jeden tag zu machen auch wenn es durch Krankheit oder sonstiges nicht immer klappt. Danach lass ich es ruhig angehen und lese in meinem Buch oder sitze in der Hängematte und genieße die Ruhe. Um sieben wachen jedoch spätestens alle Schüler auf.
Nach dem ich mit den Schüler in der Yogahall das Nashta (Frühstück) zu mir genommen habe geht es an die Vorbereitung der Unterrichtsstunden oder ich fange an Hausaufgaben zu prüfen. Also ist es immer sehr unterschiedlich ob ich viel zu tun habe. Dann fangen um 10:30 die Extra Stunden an, in welchen ich die Schüler mit Schwierigkeiten in English unterrichte, was einem zum teil die Nerven kostet da man bei vielen einfach kein Vorschritt erkennen kann. Nachdem die Schüler Musikunterricht hatten, fängt um 11 50 der akademische Unterricht an. Um diese zeit gebe ich meistens Matheunterricht was nicht so einfach ist da die meisten Kinder nicht gut genug englisch können, aber ich habe ja eine andere Lehrerin dabei welche mir hilft.
Um 13 uhr gibt es dann Mittagsessen. Nachdem ich satt bin und eigentlich eine Mittagspause zur Verdauung benötige geht es mit dem Englishunterricht an, welcher je nach tag kürzer oder länger ist. Um kurz vor 5 ist dann der normale Unterricht vorbei und es gibt für Kinder mit Schwächen eine Reading class, in welcher sie englisch lesen lernen. Das mache ich mit Älteren Schülern. Um 6 Uhr fängt dann auch schon die Hausaugabenzeit an welche bis halb 8 geht. Während dieser zeit muss ich nicht beaufsichtigen und nutze meistens um zu relaxen. Um kurz nach halb acht ist dann auch schon der Plate check bei welchen von allen Kindern die Hände gerochen werden und sie einen Teller bekommen wenn sie sich die Hände gewaschen haben. Nach dem Essen muss dann kontrolliert werden ob sie auch ihren Teller auch gut mit Asche waschen, da sich das Fett ohne Asche nicht löst.
Nun ist es geschafft, es ist viertel vor 9, ich habe gegessen und sitze im Volunteers-house.

flexi

Sonntag, 9. Mai 2010

“ ich bin mal eben Bananen holen”















Der Wecker weckte mich mal wieder unpassend früh. Also ging ich los um ein paar Bananen zu besorgen.
Ein paar Schritte später trat ich ein, dort war kein Türsteher keine Grenzpolizei, kein……. Ich Trat in das Mittealter der heutigen Zeit ein, das Dorf war auch schon wach.
Rechts Kühe im Haus stehen daneben, ein Langschläfer der sich neben seinem Vieh noch streckt und eigentlich noch keine Lust hat aufzustehen. Die Hunde schlafen noch, die Hühner machen schon Geräusche, die Kinder auch. Ein Mann sitzt auf seinem Karren voll ( überladen) beladen mit Heu und lässt den Büffeln seine Peitsche spüren. Die anderen schon wach sitzen auf dem Dach und konstruieren den Dachstuhl mit mehr oder weniger geraden Holzstämmen, während sie immer schön ihre bidonut kauen. Währenddessen sitzen die Frauen vor ihren Häusern und sieben verschiedene Körner oder legen Chili zum trocknen in die Sonne. Eine Familie knetet Brot vor der Tür und macht eine Art Nudeln wo vier Arbeite für benötigt werden. Die Kinder sind auf dem Weg zum Wassertank um ihre Familie mit Wasser zu besorgen. Ich gehe ein bisschen weiter und sehe auf der rechten Seite wie ein riesigen Hammer durch die Luft wirbelt und dann runter aufs Eisen knallen lässt. Es ist ein Schmied welcher gerade eine Axt formt.
Der eine sitzt am See und macht sein Geschäft, daneben eine Herde von Büffeln die von ihren Treiber gewaschen wird und ein Traktor in der Ferne im Wasser.
Während ich auf dem Weg zum kleinen Laden bin geht es immer so weiter und meine Augen nehmen …….,…….. Mit den die älteren Männer hantieren.
Ein Kind ruft “America” und zeigt auf mich. Die anderen Fragen: “ wa..s - n-ame?”

Das Dorf was neben unserer Schule ist befindet sich großteils noch im Mittelalter. Also wir sind hier im Mittelalter der Moderne. “dank” des billigen Fernsehens (unterstützt vom staat Indien) welches extrem westlich ist ( seien will), welches sogar für die vorgeschrittenen Städte wie Mumbai manch einmal zu westlich ist, ist in Dörfern wie Kalkeri verfügbar. Viele haben noch nie dieses Dorf verlassen und “lernen” von dem Fernsehen was in der weiten Welt so passiert . So ist auch nicht verwunderlich das die Kinder “America” zu einem Weißen schreien, da ja dort das Paradies sei.

Ich hab mir jedenfalls leckere Bananen gekauft!!!

Flex