Die Tür geht auf, der Laden ist proppevoll.
Die müssen Richtig Asche machen dort in dem Laden wo kleine Dinge verkauft werden welche einem die Zeit anzeigen sollen und zudem noch schick auszusehen haben, dachte er. Ganze sechs Kunden auf einmal in so einem kleinen Laden unglaublich, ist wegen der guten Qualität?. Warte mal. Warum kommen die alle auf mich zu? Solche Kunden sollten doch nicht über einem Europäer Überrascht sein. Warum Fragen sie mich alle was ich den gerne haben würde und was meine vorlieben sind?
Warum fängt einer dieser Kunden auf einmal an diese Dinge zu Putzen und warum geht der Verkäufer auf einmal in das Nebenzimmer?
Nach einer Weile merkte er dass da etwas nicht stimmen kann und sah plötzlich das jeder von diesen sogenannten “Kunden” eine kleines Etikett trägt mit dem jeweiligen Namen und des Logos Watchwatch, welches er vor dem Laden auch vorfinden konnte. Nun war es klar! Es waren nicht nur zwei Verkäufer es waren ganze acht. Er kam jedoch nicht dahinter wofür so viele zuständig waren.
Von diesen Erlebnissen wollte er sich erst einmal erholen und ging in ein schickes Restaurant. Die Tür geht auf, der Platz wird zugewiesen, hingesetzt, Menukarte auf dem Tisch. Während er die leckeren auf der Karte studierte und sich noch nicht ganz einig war was er denn heute mal von den ganzen Kostbarkeiten essen würde, kamen schon der erste Kellner und stellte mir ein Glas mit Wasser auf den Tisch. Er wollte sich eben mal kurz bedanken aber als er den Kopf hob blieb ihm “Danke” im Halse stecken, da um ihn gleich vier weitere Kellner standen um die Bestellung aufzunehmen. Er Dachte sich nichts dabei und wählte Nummer 34 von der Karte welches was ganz spezielles war.
Er wartete voller Vorfreude auf sein Essen, ließ seine Augen umherschweifen und ging schließlich zum “Hand wash” um sich die Hände zu waschen. Auf dem Weg erhaschten seine Augen mindestens zehn Angestellte welche in der Gegend rum standen und nichts zu tun hatten. Nun während des Essen wurde er von drei verschiedenen Kellnern bedient. Am Ende zahlte er für eine volle Mahlzeit mit drei Getränken vor und Nachspeise gerade mal 3 Euro und ging Raus. Komisch. Nach ein paar Tagen und Besuchen im Internet-Cafe, auf einer Bausstelle…….. War es halt so……..
Hier in Indien ist die Arbeitskraft so billig dass sich die sehr viele Geschäfte, Unternehmen etc. eine Überbesetzung an Angestellten leisten kann, was Angesichts der riesigen Einwohnerzahl Indiens auch gar nicht so schlecht ist. Jedoch muss man leider sagen dass hinter dieser Aussage in vielen Fällen ein “Noch” gehört. Dies gilt für Großstädte wie Bangalore z.B. welche sich Rasend vergrößern. Durch diese rasend schnelle Entwicklung gibt es eine enorme Umweltverschmutzung schwerwiegende Folgen haben wird. Durch diese Verschmutzung wird immer mehr Regen in den städtischen Regionen ausbleiben was die Möglichkeit an Grundwasser zu kommen erschwert. Wasser!!
Nun da das Wasser immer schwieriger zu erreichen seien wird werden die Preise für eins der wichtigsten Konsumgüter immens steigen und auch mit zu erwartender Hilfe vom staat ein Preisanstieg nicht aufzuhalten ist. Vor allem in Großstädten werden alle Preise steigen da alles vom Wasser abhängt. Die Mietpreise, Das Essen…..,……,….., der ganze Lebensunterhalt wird für ein Großteil unbezahlbar.
Diese ganzen Auswirkungen werden auch in einem Uhrengeschäft wie “Watchwatch” bemerkbar sein. Die Arbeiten wollen mehr Geld haben da sie sich sonst nicht einmal den Bus zur Arbeit leisten können. Der Chef kann sich die Miete nicht mehr leisten wenn so viele Angestellte beschäftigt. So werden weniger Arbeiter besser bezahlt. Und so bleiben viele Arbeitsplätze aus.
Zur Zeit ist jedoch die Verstädterung noch im vollen Gange, da für jeden eine Kleine arbeit gefunden werden kann und diese Jobs zum Teil auch vom Staat subventioniert werden und es eine art Mindestlohn gibt. aber wenn diesen kleinen Jobs wegfallen?? Was steht diesen Städten mit einer riesigen Armutswelle bevor?
Unser eins macht den Wasserhahn an und lässt ihn einfach mal für fünf Minuten laufen, “ ist doch egal, wir haben genug davon”, und ist sich nicht darüber bewusst wie wichtig eigentlich Wasser für “Alles” ist. Hier denk man manch einmal das sie doch ein besseres Bewusstsein mit dem Umgang mit Wasser haben sollten, aber leider ist es nicht so, da hier einfach keine sorgen über die Zukunft gemacht werden. “warum auch? Wir haben heute Essen und Wasser……”
Ps. Ein Zeitungsartikel (schon etwas laenger her der gedanke das zu schreiben) über die Auswirkung der rasenden in Bezug auf Wasser…… und meine kleine Zugabe von eigen Erfahrenem und Erlebtem.
Liebe Grüße,
Flexi
Donnerstag, 29. April 2010
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