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Donnerstag, 15. April 2010

Nicht von dieser Welt 3-10 April












Es ist Dunkel, Nacht, der Zug ist mit fünf Minuten Verspätung pünktlicher als unsere geliebte “ Thänk vor träveling wis Deutsche Bahn” . der Lockführer ging in die Eisen. Gequietsche und Getöse. “ brrrrr”
So zähmte er sein Pferd. Ein Blick nach Rechts ein Blick nach Links. Wo ist mein Wagen? Aaah….. Und los ging es ins Gedränge. Ich dachte ich hätte Qualitäten in Drängeln wie ein Inder bis zu dem Zeitpunkt aus dem Gedränge eine Stimme rief: Hey mach mal hinne da wir sind hie nicht in-----, wir sind in Indien. So ging ich ein bisschen forscher an die Sache dran und kam tiefer ins sinnlose Gedränge. Die die Raus wollten schoben in die eine und die die rein wollten in die andere Richtung. Geschafft!
Während der Lockführer behutsam anfing zu beschleunigen Tauchte auf einmal ein Gesicht am Fenster auf. Hecktisch redend mit ihrer Tochter. Der Zug wurde schneller und das hechelnde Gesicht tauchte noch einmal für ein paar Sekunden auf und verschwand dann. Warum drängeln alle immer so, mmh?
Jetzt nur noch 6 stunden schlafen und mein Ziel wäre erreicht. OK. Wir mein Rucksack und ich teilten uns unser kleines Bettchen. Nach dem wir uns hochgehieft hatten, gab mir der Rucksack eine Deckchen und ich versuchte zu schlafen während der Rucksack “über” mich wachte.
Grrrr.. ..da geht schon wieder die Tür auf. Könnt ihr nicht wann anders euer Geschäft machen, dachte ich. Wenn diese Tür mit der Inschrift “WC” aufging kamen immer so einige Gerüche in meine Nase gekrochen welche normaler weise nicht für wohlbefinden sorgte. Mit einer gewissen Beeinträchtigung meiner Schlaffähigkeit konnte dann doch noch meine Augen ein paar Stündchen Ruhen.

“Chai Chai chai, Tea Tea Tea” hallte es durch meinen noch von ruhenden Körpern gespickten Wagen. Um fünf in früher Stunde versuchte eine Man mit seinen selbstgemachten Tee ein Paar Ruppee zu verdienen, was er dann zu seiner Freude auch tat.
Nun ich war wach, also schaute ich mich ein wenig um und stellte fest ohne Verwunderung, dass ich die einzige westlich aussehende Person in meinem Wagon war. Schlussendlich begab ich mich zur Tür wo ich die letzte Stunde mein Kopf raushängen ließ um die schlechten Luftverhältnisse zu kompensieren.

Drängelnde, schreiende, rufende, anpreisende Leute und der Ausgang war in Sicht! Nachdem ich mir ein Taxi auf zwei Rädern gegönnt hatte, welches halsbrecherisch meinem Ziel entgegen rauschte. Strand, Meer!! FREUDE, aber plötzlich rechts, Links. Überall diese Gestalten welche ich nicht recht einordnen konnte. Sind das ------? Joggend, spazieren gehend, sitzend, schwimmend, essend, spärlich bekleidet. Sie waren überall !! Es war fremd komisch merkwürdig, Es waren Deutsche Engländer Russen Franzosen Schweizer Amis………..
Nach drei Monaten zusammenleben mit überwiegend Indern. Kulturschock

-------in dieser Woche war ich an zwei verschiedenen Stränden, und habe den Strand und das Wasser sehr genossen. Nun weiss ich auch warum alle sagen das Goa nicht wirklich India ist. Es ist von den Tourismus aber vor allem von der Europäischen Kultur geprägt. Vasco da Gama kam einst aus Portugal und heute ist der Einfluss noch zu spüren-----------

Ps. Ich habe mich zum Teil echt fremd geschämt über die art und weise wie die Touries hier rumlaufen und finde es echt schade sagen zu müssen das wirklich ein Großteil dieser Touries keinen Fuß außerhalb Goa setzten und nach einer abschließenden Sightseeing Tour zuhause Denken das sie Indien gesehen haben. Vom Süden zum Norden gibt es so viele Unterschiede und Goa ist ein Krasses Beispiel wie es auch seien kann.

Ps. 1.1 viel Gelaber. Also ich bin nun wieder zurück und habe angefangen die Schule zu renovieren, dass heißt, Dachdecken/erneuern, die Wände mit Lehm und Kuhkacke ausbessern, alle Klassenräume mit neuem Boden (Kuhkacke) bestücken…………


Liebe Grüße,
Theearthman

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