Als ich nun endlich in Bangalore angekommen war und mein Rucksack hatte, stand dort auch schon ein junger man mit einem Schild. Nach einer kurzen Wartezeit waren dann noch drei andere Freiwillige aus der Schweiz mit im kleinen Auto und die Höllenfahrt konnte losgehen. Nach kurzer zeit war klar das es wichtiger ist eine gute Hupe zu haben als ein gutes Auto. Bei jedem überholen oder auch nicht wird gehupt was anscheinend auch ganz wichtig ist da sich ca. bis zu fünf Autos drei spuren teilen und da jeder Zentimeter zählt. Unserer Fahrer war sehr gut!!
Die ganze fahrt durch Bangalore waren die Straßen so voll das man dachte die ganze Stadt auf dein Beinen sei. Und egal was passiert immer schön auf der Straße bleibt. Auf der Überholspur stand z. B. seelenruhig ein mit Kartoffelsäcken beladener Laster wo die Fahrer sich gerade an die arbeit machten den reifen zu wechseln. Oder ein Rikschafahrer der inmitten der Straße anhält um mit einem anderen Autofahrer zu diskutieren, wobei na klar die ohnehin schon verstopften Straßen auf einmal unbefahrbar sind. ( für Europäer ;-)
Da die fahrt so lange braucht muss man neben dieser schon “hochgefährlichen” Fahrt auch noch neben bei eine sms schreiben wie es unserer Fahrer gemacht hat oder sich das Handy zwischen Ohr und Schulter klemmen und ruhig auf seinem Moped weiterfahren.
Bei solch einer Fahrt kann man so viel erwähnen. z.B. dürfen hin und wieder auftauchenden Kuhherden mit seinem Besitzer nicht fehlen welche eine feste Rolle einnehmen.
Als wir im Resort ankamen war kein anderer von icde keiner da, was auch bis abends so blieb. Eskamen nur noch ein paar andere volunteers.
Dienstag, 12. Januar 2010
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