Heute sind wir das erste mal in die Bangalore City gefahren um im icde Office ein paar Papiere auszufüllen. Als wir die Pflicht erfüllt hatten sind wir mit Sheela los um ein bisschen sideseeing zu betreiben. Während dieser Tour hab ich auch erfahren, dass in den nächsten stunden eine Sonnenfinsternis seien wird. Dies schauten wir uns vor einem Museum an, mit Brillen die wir direkt dort gekauft hatten. Dort waren auch viele Inder welche erstaunt waren und sofort ein Foto mit uns machen wollten indem sie sich einfach vor uns stellten und jemand anderes ein Foto schoss. Zudem war noch ein Film-Team von Chanel 9 vor ort welche die Weißen beim betrachten der Sonnenfinsternis natürlich filmen mussten. Der Höhepunkt war als Sheela eine halbe Stunde später von ihrem Ehemann angerufen wurde und gesagt bekommen hat, dass wir gerade im TV waren.
Später sind wir in ein typisches indisches Restaurante gegangen wo vegetarisches Essen serviert wurde. Dies wurde auf Palmenblättern serviert es war sehr lecker, wo sheela direkt zu mir sagte dass ich genießen soll da es in meinem Projekt nur reis geben wird und nicht so viel Variationen wie hier in dem Restaurante.
Ich glaub alle die mein Blog lesen wissen das, aber ich erwähne es noch einmal kurz. Gegessen wird hier nicht wie Europa mit Messer und Gabel usw. , es wird mit der rechten hand gegessen, was in den ersten tagen nicht so einfach war, ich mich nun aber schon daran gewöhnt habe auch wenn es immer noch sehr lustig ist das essen zuerst zwischen den fingern zu haben bevor es zwischen die zähne kommt.
Nach dem wir uns alle satt gegessen hatten haben wir uns zur Einkaufsstraße aufgemacht. Nun hatten wir den ganzen tag zeit um zu stoppen und uns Sachen die wir brauchen einzukaufen, wobei es für mich hauptsächlich ein “sehen/hören und gesehen werden” war. Dort war ein sehr hoher Geräuschpegel, welcher durch die vielen Menschen und durch das ständige Hupen der Fahrzeuge erzeugt wurde.
---ich drehe mich gerade zu ein Essen-Verkäufer, welcher mit seiner Pfanne Lärm machte und bekommen gleich von der anderen Seite eine Hupe da ich ein wenig im weg stand----
So gehst du weiter und siehst an der anderen Seite ein kleines Kind direkt neben ein schickes Auto hin urinieren und ein anderes Kind, nicht einmal 5 Jahre alt auf dich zulaufen um dir “super” ketten zu verkaufen. Gehst du ein paar schritten weiter hält ein Rikscha-Fahrer neben dir und lächelt dich an und fragt wo denn der “Sir” hin möchte. Ein schritt weiter und man steht in einem super luxuriösen Laden wo Markenkleidung verkauft wird und wieder ein paar schritten weiter sieht man eine “Bruchbude” und Unmengen Müll.
Trotz allem. Egal ob schick oder eher weniger, die Inder waren alle sehr nett und hilfsbereit
So könnte ich jetzt noch so einige Sätze füllen aber vielleicht reicht das erst einmal für den ersten Eindruck
Am ende des Tages ging es dann mit den erworbenen Sachen zum Abendessen in ein Hotel in der Stadt, was wieder sehr lecker war und keine Wünsche offen ließ. Nun ist es schon spät und die Augen fallen fast zu von den ganzen ergatterten Endrücken.
Eine Geschichte die ein Inder schreiben könnte.
Ein Verkäufer eines Ladens außerhalb der Stadt kommt nachhause und ist bei essen: “ Kinder die arbeit war wie immer. Es war nicht so viel los und ich hab nicht soviel verkauft. Aber auf einmal kamen abends mind. Acht “weiße Engländer” in den laden und haben sich alles angeschaut und am ende hat auch noch jeder einzelne Klopapier gekauft. Die ganze Familie lacht herzhaft und ist weiter, natürlich mit der rechten Hand.
Alles liebe aus Bangalore
p.s. ich werde voraussichtlich erst am Montag in mein Projekt gehen da es ein paar Probleme mit meinem Visum gab
Entschuldige für das wirre deutsch
Freitag, 15. Januar 2010
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